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Mittwoch, 23. Februar 2011

Vernunft

wurde als Thema der Schreibgruppe beschlossen ...
Am linken Blattrand, untereinander, wird das Wort "Vernunft" aufgeschrieben - auf jeder Zeile ein Buchstabe, dahinter ein wenig Platz lassen und rechts vom  "T" zum  "V" hoch, wird das Wort noch einmal, andersherum aufgeschrieben, also von unten nach oben.

Nun stehen in der ersten Zeile vorne ein "V" und weiter rechts ein "T".
Zwischen "V" und  "T" soll ein Wort geschrieben werden, das passt ...
In jeder Zeile soll zuletzt mindestens ein Wort zwischen den beiden dort gelandeten Buchstaben stehen - hm, da geht doch bei "T" und "V" nur TV direkt, oder?
Auf alle Fälle wurden zum Textschreiben aus all den gefunden Wörtern, die die Gruppenmitglieder vorlasen diese Wörter ausgesucht:
Nestbau, Nachahmer, üben, Unsinn (Unsinn kam zwei Mal vor -  ham wah abjelehnt, aus Vernunftsgründen.)




Vernunft ist unser Thema heute,
was ist das nur, ihr lieben Leute?
Schon zeitig sagen Väter oft
von dir hab ich Vernunft erhofft!
Der Sohn soll nach der Schule üben
auf dem Klavier, das soll er lieben.
Doch draußen tobt der Freunde Schar
beim Fußballspielen - wunderbar!
Der Sohn verflucht darauf Klaviere
aus Trotz schreibt er in Mathe Viere.

Nun kommt zu dem Klavierspiel noch
das Matheüben: "Glaube doch",
so sagt der Vater zu dem Sohn
„ne tolle Arbeitsstelle wird dein Lohn!
Wenn du in Mathe bist ganz toll
ist die Lohntüte immer voll!
Dann hast du für den Nestbau später
perfekte Leute, als Bautäter!"

"Das viele Üben - ohne Sinn,
ich krieg mein Leben anders hin!
Ich will mal Fußballspieler werden
und damit auf der ganzen Erden
den Fußball in die Tore schießen
dabei soll dann das Geld herfließen!
Ich muss nicht werden wie du's willst
damit du dir nen Wunsch erfüllst.
Nachahmer gibt es überall
doch das ist leider nicht mein Fall!
Nicht Jeder kann Klaviere lieben
ich kann mit Freund und Ball gern üben!
Ach Papa, guckst du sorgenvoll
ich weiß doch längst, was kommen soll.
Maschinen nehmen Arbeit weg
erledigen den ganzen Dreck.
Die Menschen, arbeitslos genannt,
ham sich doch lange schon verrannt.
Sie ackern ehrenamtlich viel
was ist das für ein komisch’ Spiel?
Des Einen Tun bezahlt man gut,
die Anderen verlässt der Mut!
Sie ackern bis an ihre Grenzen
und das bereits seit vielen Lenzen.
Bedingungsloses Grundeinkommen!
Der Ruf danach hat zugenommen!"



















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Ich wunderte mich, dass hier noch kein Kommentar ankam - tja, jetzt hab ich sie verändert, die Einstellungen im Hintergrund...
Mal sehn, ob das der Grund war...
Mich freuen Mitschrei(b)ende, nur Mut!